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Die Region Alentejo
Der Alentejo ist eine trockene Ebene, die zwischen Tejo und der Algarve liegt. In der größten Region Portugals leben nur aber nur 12% der Gesamtbevölkerung in verstreuten romantischen Dörfern und kleinen beschaulichen Marktstädtchen.
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Die größte Stadt des Alentejo ist Évora, welche ihre Besucher mit maurischen Gassen, schattenspendenden Plätzen, Brunnen und üppigen Renaissancevillen zu einem erlebnisreichen Stadtbummel lockt. Der Templo Romano mit seinen Granitsäulen und Marmorkapitellen ist das besterhaltene römische Bauwerk in Portugal. In der Innenstadt, welche zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, findet der Besucher sämtliche wichtigen Sehenswürdigkeiten Évoras, wie das Kloster Convento dos Lóisos aus dem 15. Jahrhundert oder die dazugehörige Kirche Igreja dos Lóisos. Beeindruckend ist auch die romanische Kathedrale mit dem Museu de Arte Sacra und dem gotischen Kreuzgang.
Noch beschaulicher geht es dagegen im Bergdorf Marvâo zu. Wo im 16. Jahrhundert noch 1400 Menschen lebten, zählt das Dorf heute keine 200 Einwohner. In spektakulärer Lage in 862 Meter Höhe an einem Bergrücken in der Serra de Sâo Mamede scheinen die Burg und die Stadtmauern geradezu aus dem Stein herauszuwachsen. Das Haupttor Porta de Rodâo führt seine Besucher ins Dorfinnere. Hier warten Sehenswürdigkeiten wie der Praca do Pelourinho mit dem Pranger, die Rua do Castelo, das Museo Municipal und die mächtige Burganlage. Die Sierra de Sâo Mamede ist außerdem als Naturpark geschützt. Neben römischen und neolithischen Überresten findet man hier unter anderem die größte Fledermauskolonie Europas. Mit einer Burg aus dem 14. Jahrhundert und einer Synagoge im alten jüdischen Viertel lohnt auch ein Besuch des Kurortes Castelo de Vide nahe Marvâo gelegen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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